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Johanniskloster -Stadtarchiv- Schillstrasse
Altstadt Stralsund Schillstrasse 27/28

 

Kloster St. Johannis – Stadtarchiv Schillstrasse 27/28

Im Jahre 1254 wurde das Kloster der Franziskaner St. Johannis mit Erlaubnis des Rügen Fürsten Jaromar II. gegründet und war eine der größten Niederlassungen jenes Ordens an der südlichen Ostseeküste. Es stellt eines der ältesten Bauwerke der Hansestadt Stralsund dar und die Besonderheit besteht in dem historisch gewachsenem Neben- und Ineinander verschiedener Bauepochen, den einzelnen Phasen der dominierenden Gotik, des Barock und des Klassizismus. Rügen Stralsund Altstadt - Stadtrundgang Altstadt Johanniskloster Schillerstrasse - Altstadt Hotel Stralsund Mecklenburg Vorpommern OstseeAls Bauplatz wies man dem Bettlerorden einen Hof am Stadtrand innerhalb der Stadtbefestigung in der Nähe des Strandes zu. Die Lage im Arme-Leute-Viertel der Stadt entsprach dem Armutsideal der Franziskaner. Von Beginn an waren die Mönche auf Stiftungen angewiesen und es fehlte auch nicht an der Förderung durch die Stralsunder Bürger. Wegen ihres sozialen Engagements und auch wegen der Predigten, die sie so hielten das auch die einfache Bevölkerung sie verstanden, waren die Franziskaner bei den Bürgern sehr beliebt. Die Türen des Klosters wurden für alle geöffnet, die der Seelsorge oder der Heilung und Pflege bedurften. So lebten hier Menschen die sich für einen gewissen Geldbetrag eine Bleibe im Kloster sicherten. Die Quellen belegen aber auch das das Kloster Menschen beherbergte die in Gemeinschaftssälen ihr erbärmliches Dasein fristeten und die schlechthin als die Armen bezeichnet wurden. Das Kloster war bald ständig überbelegt und die Lebensbedingungen wurden zunehmend Menschen unwürdiger. Im 19. Jahrhundert lebten hier zeitweise bis zu 400 Personen. Ein Grossbrand vernichtete im Jahre 1624 die 77 Meter lange, gotische Hallenkirche. Die Ruine des Chores baute man erst um die Mitte des 17. Jahrhunderts zur kleinen Johanniskirche aus und fügte in die Umfassungswände der ausgebrannten Halle einen Kreuzgang. Beide Bauteile sanken durch das amerikanische Bombardement im Jahre 1944 in Schutt und Asche. Nach der Reformation nutzte die Stadt das Kloster als Armenanstalt. Eine Rarität stellt der Räucherboden im Obergeschoss dar. Dort befinden sich rechts und links winzige Wohnungen, deren letzte Bewohnerin erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts auszog. Der ungewöhnliche Name ergibt sich aus der Konstruktion der Kamine. Diese endeten hier unter dem Dach und gaben den Rauch in den Bodenbereich frei. Eine weitere Besonderheit im Johanniskloster ist die Barockbibliothek. Sie bietet heute dem Besucher einen wunderbaren Einblick in die Buchwelt des Barock. Rund 2500 Bücher aus dem Besitz des ehemaligen schwedischen Generalgouverneurs Axel Graf von Löwen werden hier aufbewahrt. Sie stammen aus einer Schenkung, mit der er die Stadt im Jahre 1761 bedachte. Die sorgfältige Restauration des Klosters von 1963 bis 1986 und das Bestreben, das Bauwerk möglichst in seiner ursprünglichen Architektur und alter Schönheit wieder herzustellen, ließ hier in der Schillstraße einen beliebten Aufenthaltsort für Stralsunder und Besucher entstehen. Ein faszinieren des Ambiente für Konzerte und Vorträge bietet der Kapitelsaal mit seinem Kreuzgewölbe und seinen gotischen Wandmalereien. Im Jahre 1964 bezog das Stadtarchiv mit ihrer sehr wertvollen wissenschaftlichen Bibliothek hier verschiedene Arbeitsräume. Dort kann man in der Geschichte Stralsunds stöbern und viele interessante Geheimnisse der Stadt entdecken. Westlich gelegen vom Kloster sind zahlreiche zweigeschossig angelegte Fachwerkhäuschen zufinden, die heute als Wohnraum genutzt werden. In der Ruine des Kirchenschiffs wurde anlässlich des 50sten Todestages des großen Bildhauers, Grafikers und Dichters, Ernst Barlach, am 24.Oktober 1988 eine Nachbildung seiner Pietà aufgestellt. Sie erinnert an das unsagbare Leid, welches das Völkermorden der Kriege über die Menschheit brachte.

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