 Stettiner Herberge - Külpstrasse 5
Das als Stettiner Herberge bekannte und in den erhaltenen Quellen schriftlich belegte Gebäude war ursprünglich ein Giebelhaus das Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet wurde. Das Haus erfuhr im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umgestaltungen. Bei der aufwendigen Sanierung 2002 fand man die Reste einer reichen Fassadengliederung unter anderem sind auch noch Teile aus der Entstehungszeit des Gebäudes gefunden worden. Das Haus gilt als besonderes Beispiel der gotischen Architektur aus der Zeit der Stadtgründung Stralsunds. Giebelhäuser wie dieses aus Backstein sind charakteristisch für die mittelalterliche Bebauung der Stadt, die seitdem ausgehenden 13. Jahrhundert die Holzbauten ersetzten. Im Erdgeschoss befanden sich die Wohn- und Geschäftsräume und darüber die Speichergeschosse. Den Schmuck der Giebelfassaden bilden Blendbögen, pfeilerartige Vorlagen und Türmchen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die ehemaligen Kaufmannshäuser im Inneren zu Wohnzwecken komplett umgebaut, der auffällige Giebel blieb zum Wohle des Stadtbildes jedoch erhalten.
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